Die Pressemitteilung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Klage gegen den Rat der Stadt Ahaus hat bei den zwei Printmedien in unserer Stadt (Westfälische Nachrichten,
Münsterlandzeitung) ein unterschiedliches Echo gefunden. Auf der einen Seite eine nüchtern, sachliche, bei der anderen eher eine emotionsbehaftete Berichterstattung. Da kann es dann auch mal vorkommen, dass Äpfel mit Birnen verglichen, dass Fakten nicht richtig dargestellt und das sachliche Zuwendungen allen Fraktionen zugeschrieben werden.
Der Fraktionsgeschäftsführer der Grünen Fraktion, Dietmar Eisele, hat hierzu einen Leserbrief an die Münsterlandzeitung gesandt, der die Äußerungen des Redakteurs und des Bürgermeisters relativiert und faktisch richtig stellt.
Nach Klaus Löhring klagt jetzt die Grüne Fraktion gegen den Rat und wieder sind alle empört und stehen eng beieinander. Da wird in der Berichterstattung durch den Redakteur der Eindruck erweckt, dass die Aufwandsentschädigung des einzelnen Ratsmitglieds, die in Ahaus pauschal 256 Euro beträgt, dazu dient, die Arbeit der Fraktion zu finanzieren. Da behauptet der Bürgermeister, dass die geldwerten Leistungen in den zurückliegenden 20 Jahren ausgeweitet worden sind, und es entsteht der Eindruck, dass dies auch für die Grüne Fraktion gälte.Fakt ist aber:
1. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat auf Bitten des Bürgermeisters zu Beginn dieser Wahlperiode auf das ihr zur Verfügung gestellte Beratungszimmer im Rathaus verzichtet. Diese Bitte des Bürgermeisters wurde mit akuter Raumnot begründet. Wenn sich die Fraktion vor Sitzungen trifft, geschieht dies meist im Trauzimmer.